Theoretische Ansätze des Übersetzens als Hilfsmittel zur Annäherung an eine selbständige Interpretationshypothese

Der Themenkomplex „Übersetzen“ käme im Deutschunterricht häufig zu kurz, tönte es nicht nur häufig in meinem Deutschstudium, sondern auch Kepser und Abraham weisen auf das zwiespältige Verhältnis zwischen dem Deutschunterricht und übersetzter Literatur hin.[1] Dabei werde gerade im Alltag im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur häufig auf sie zurückgegriffen.[2] Als Beispiel nennen die zwei Wissenschaftler Edgar A. Poe, Aldous Huxley und George Orwell. Aufgrund dessen, dass diese Literatur aber im schulischen Fremdsprachenunterricht erarbeitet wird, verweisen Kepser und Abraham auf die Idee eines fächerübergreifenden Literaturunterrichts mit der Begründung, dass fremdsprachige Werke sonst meist nur in vereinfachten Versionen gelesen werden könnten.[3]

Der vorliegende Artikel versucht einen anderen Ansatz zu wählen, da in der Schulrealität nur selten genug Zeit und genügend Willige zur Verfügung steht, sowohl die deutschsprachige als auch die übersetzte Fassung eines Werkes zu lesen. Alleine bei diesem Zugang sollte es daher aus Gründen der Umsetzung nicht bleiben. Die Übersetzungsarbeit nachvollziehen zu können und den Gedankengängen eines/einer Übersetzer/in zu folgen, veranschaulicht den Schüler/innen einzelne Schritte auf unterschiedlichen Ebenen, um zu einem individuellen Konzept für das strukturierte Interpretieren zu gelangen. Allein die Auseinandersetzung mit ausgewählten und sinnvollen Werkausschnitten, mit Kurzgeschichten oder Gedichten reichen für die intensive Beschäftigung mit Fragen der Übersetzungsarbeit aus. Eine didaktisch sinnvolle Hinführung ist unabdingbar. Unbedingt muss der Beruf des/der Übersetzer/in eingeführt werden. Ein Beispiel wird in dieser Arbeit, anhand aktueller Forschung zu diesem Thema, angeboten. 

(Bitte blättern)


[1] Vgl. Kepser, Matthis / Abraham, Ulf: Literaturdidaktik Deutsch. Eine Einführung. Berlin: Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG 2016 (=Grundlagen der Germanistik), S.43-44.

[2] Vgl. Kepser, Matthias / Abraham, Ulf: Literaturdidaktik Deutsch, S. 43-44.

[3] Vgl. Kepser, Matthias / Abraham, Ulf: Literaturdidaktik Deutsch, S. 43-44.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s