Albertina

Zeit: mind. 2 h
Öffnungszeiten: täglich 10 h – 18 h (Mi  bis 21 h)

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Die Dauerausstellung Monet bis Picasso stellt den Impressionismus (Monet, Renoi, Degas) und Postimpressionismus (Gaugin, Cézanne) in seinen Facetten vor. Die Albertina besitzt mit der Sammlung Batliner eine der bedeutendsten Sammlungen Europas.

Zwischen Monet und Picasso wird deutsche Malerei mit den Gruppen „Der blaue Reiter“ und „Die Brücke“, die Neue Sachlichkeit aber auch österreichische Kunst mit Kokoschka und Egger-Lienz vertieft vorgestellt.

Empfehlenswert: die Bilder mit dem Audioguide anschauen. Wer möchte, kann sich dort auch Informationen über die deutschen Malergruppen, die Albertina im Allgemeinen und die Moderne Malerei allgemein anhören.

Der Audioguide ist nur für die Dauerausstellung bespielt, dafür aber in der richtigen Dosis zwischen Detail- und Allgemeinwissen.

Ein Stockwerk weiter unten können die eindrücklichen „Prunkräume“ des Gebäudes begangen werden.

Die momentane Fotoausstellung darunter kann problemlos mit Monet bis Picasso mithalten. Nicht nur die fotographische Entwicklung und die Geschichten hinter den Fotos sind spannend. Man findet hier auch Zeit und Anregungen der Frage, wie es in unserem Zeitalter noch möglich ist, mit Fotografie Bilder zu schaffen, die in einer Ausstellung als Kunst bestehen können, nachzuhängen. Allerdings lohnt es sich beim betreten des Raumes links der Wand entlang zu beginnen, um die Fotos, ihre eigene Geschichte betreffend aber auch geschichtlich gesehen, in der richtigen Reihenfolge abzulaufen.

Zuunterst befindet sich die Contemporary-Art Ausstellung. Es lohnt sich, die Bilder auf der Suche nach dem Stil der Künstler zu betrachten. Denn wer Schönheit sucht, ist hier oft an der falschen Stelle. Wer sich aber bemüht Bilder auf sich wirken zulassen, kann  bereichert werden. Oft verstecken sich die Botschaften eines Künstlers in der Kraft hinter den Bildern. Sie übermitteln nicht etwas Äusserliches sondern Inneres. Das was unser Auge sieht soll unsere Gefühlswelt berühren. Das Auge ist nur für den Transfer zuständig.
Es gibt aber auch Maler, die witzig anzuschauen sind. Etwa wenn einem auffällt, dass ganze Bildreihen auf dem Kopf stehen und man sich fast sicher ist, dass die Kuratoren der Albertina, die Bilder verkehrt aufgehängt haben müssen.

Wer die Albertina im Sommer besucht, sollte sich etwas zum überziehen mitnehmen, da die Räume stark gekühlt sind.
Bei schlechterem Wetter müssen Sie mit 5-10 min Wartezeiten  vor der Kasse rechnen.

Die aktuellen Ausstellungen unter: www.albertina.at/ausstellungen/aktuell

 

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